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Nordkurve München



Autor Thema: Der Fall Ulli Hönes  (Gelesen 7919 mal)

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Offline Pascal

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #20 am: März 12, 2014, 11:52:56 »
[...] Nur was bei den meisten 500 - 2000 € sind, sind bei ihm halt 3 - 18 Millionen €.

Komisches Rechtsverständnis.
Demnach sollte die Strafe für "20 km/h zu schnell" für nen Trabbi-Fahrer die gleiche sein, wie für "100 km/h zu schnell" eines Ferraris?

Offline der Münchner

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #21 am: März 12, 2014, 17:16:25 »
*dafür*  ;D


Ich denke nicht, dass es heisst Gefängnis oder Geldstrafe.
Die Steuerschuld müsste er doch eigentlich trotz Gefängnis zurückzahlen!?
In der Halle gibt es nur einen guten DJ.

Ich spiel lieber Minigolf, denn Eishockey dass kann ich nicht.

Offline TWX

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #22 am: März 12, 2014, 17:57:07 »
Richtig, eine akzeptierte Selbstanzeige bewirkt nur Straffreiheit im Sinne kein Knast, aber Strafsteuer würde hier auch anfallen. Genauso is es auch bei einer normalen Verurteilung, hier wird dann doppelt bestraft. Strafe oder Knast plus Strafsteuer. 


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Offline mbark

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #23 am: März 12, 2014, 21:04:59 »
[...] Nur was bei den meisten 500 - 2000 € sind, sind bei ihm halt 3 - 18 Millionen €.

Komisches Rechtsverständnis.
Demnach sollte die Strafe für "20 km/h zu schnell" für nen Trabbi-Fahrer die gleiche sein, wie für "100 km/h zu schnell" eines Ferraris?

Auch wenn nicht den Sinn getroffen, gute Idee!

Offline Pascal

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #24 am: März 13, 2014, 00:50:31 »
[...] Nur was bei den meisten 500 - 2000 € sind, sind bei ihm halt 3 - 18 Millionen €.

Komisches Rechtsverständnis.
Demnach sollte die Strafe für "20 km/h zu schnell" für nen Trabbi-Fahrer die gleiche sein, wie für "100 km/h zu schnell" eines Ferraris?

Auch wenn nicht den Sinn getroffen, gute Idee!

Dann erkläre mir bitte "deinen" Sinn, da ich ihn nicht verstehe.

Ich verstehe nicht, warum man für die selbe Tat Menschen unterschiedlich bestrafen wollte. Wenn Zu-schnell-fahren kein guter Vergleich ist, dann eben Diebstahl: Wenn Hoeneß ein Auto klaut ist es ok, weil er es sich ja auch hätte kaufen können. Zahlt halt ne Strafe in Höhe des Werts von 10 Autos, dann passt des schon. Aber wenns ein arbeitsloser Krimineller ist, dann muss der in den Knast, weil er keine Möglichkeit hat, 10 Autos auszuzahlen..?

Dann kommen wir aber in einen Bereich, indem Jusiz vom Einkommen abhängig ist. Das möchte ich nicht.

Es gibt im deutschen Recht ja die Möglichkeit, Strafen nach der Höhe des Einkommens zu gestalten: Tagessätze. Aber wenn im Gesetz steht, dass bei Steuerhinterziehung in diesem Umfang der Knast winkt, dann muss er da durch. Vielleicht handelt er ja offenen Vollzug aus, aber mein Appell an die Justiz ist auch: Kein Malus, kein Bonus!

Offline mika

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #25 am: März 13, 2014, 11:53:59 »
[...] Nur was bei den meisten 500 - 2000 € sind, sind bei ihm halt 3 - 18 Millionen €.

Komisches Rechtsverständnis.
Demnach sollte die Strafe für "20 km/h zu schnell" für nen Trabbi-Fahrer die gleiche sein, wie für "100 km/h zu schnell" eines Ferraris?

Auch wenn nicht den Sinn getroffen, gute Idee!

Dann erkläre mir bitte "deinen" Sinn, da ich ihn nicht verstehe.

Ich verstehe nicht, warum man für die selbe Tat Menschen unterschiedlich bestrafen wollte. Wenn Zu-schnell-fahren kein guter Vergleich ist, dann eben Diebstahl: Wenn Hoeneß ein Auto klaut ist es ok, weil er es sich ja auch hätte kaufen können. Zahlt halt ne Strafe in Höhe des Werts von 10 Autos, dann passt des schon. Aber wenns ein arbeitsloser Krimineller ist, dann muss der in den Knast, weil er keine Möglichkeit hat, 10 Autos auszuzahlen..?

Dann kommen wir aber in einen Bereich, indem Jusiz vom Einkommen abhängig ist. Das möchte ich nicht.

Es gibt im deutschen Recht ja die Möglichkeit, Strafen nach der Höhe des Einkommens zu gestalten: Tagessätze. Aber wenn im Gesetz steht, dass bei Steuerhinterziehung in diesem Umfang der Knast winkt, dann muss er da durch. Vielleicht handelt er ja offenen Vollzug aus, aber mein Appell an die Justiz ist auch: Kein Malus, kein Bonus!

mbark schrieb doch....

Prozentual hat der Höneß auch nicht mehr beschissen wie einige hier vermutlich auch. Nur was bei den meisten 500 - 2000 € sind, sind bei ihm halt 3 - 18 Millionen €..... (du hast den vorderen teil nur nicht mit zitiert)

wenn man jetzt zb. davon ausgeht das der uli 150 mio´s hatte und 20 mio´s unterschlagen hat, dann sind das 13%
wenn unsereins jetzt zb. 15.000 Euronen hat und davon 2.000 Euro unterschlägt, dann sind das eben auch 13%.

dass hat, denke ich jetzt mal, der mbark gemeint.

Offline TWX

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #26 am: März 13, 2014, 14:22:04 »
3 Jahre 6 Monate


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Offline mbark

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #27 am: März 13, 2014, 14:31:15 »
Danke mika.

Unabhängig davon finde ich die Strafverteilung in D sehr grenzwertig. Da bekommt einer Haft quasi genausoviel wie ein Kinderschänder!

Offline sendlinger

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #28 am: März 13, 2014, 14:51:07 »
Ist doch klar. Hier gehts um Geld, da nur um Leib und Leben. Das ist nicht so wichtig wie Vermögen und Besitz.

Offline TWX

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #29 am: März 13, 2014, 16:43:16 »
Du hast noch vergessen hier geht's um das Geld das der Staat will


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Offline Pascal

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #30 am: März 13, 2014, 18:10:18 »
Ich denke eher, dass in D das Allgemeinwohl immernoch mehr als schützenswert angesehen wird, als das Eigenwohl. Zumindest in der Justiz. In der Politik hab ich da meine Zweifel.

Offline stu

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #31 am: März 13, 2014, 19:33:26 »
Ich glaube vor allem bei Wirtschaftsstraftaten will der Gesetzgeber mit dem Strafmass Nachahmer abschrecken. 3 1/2 Jahre bei 27.200.000 Euro Steuerschuld, sind nicht mal 1 Tag pro >20.000Euro Steuerschuld. Wenn er alles absitzen muesste und ohne die Dinge, die verjaehrt sind. Wie willst du mit einem deutlich geringerem Strafmass z.b. ein halbes Jahr auf Bewaehrung zukuenftig andere Steuersuender bestrafen. Die vielleicht 'nur' 100.000Euro hinterzogen haben. Einzelne Straftaten zu vergleichen, hat noch nie viel geholfen, da kann Herr Hoeness froh sein, dass er nicht 27.000.000 Songs illegal heruntergelanden hat. Was mich wundert ist, dass ein Mensch der ueber Jahrzehnte in diesem Bereich wirklich clever war, ploetzlich ene Selbstanzeige mit vergleichsweise 'laecherlichen 3,5 Mios' macht, wo doch der Grundsatz eher dahin geht deutlich mehr anzugeben, das 'zuviel bezahlte bekommt man dann schon wieder.' Bei Peter Graf hat sich damals auch keiner beschwert und Herr Hoeness hatte sehr viele Jahre Zeit dem voellig Straffrei zu entgehen hat aber scheinbar unzaehlige Chancen verstreichen lassen. (z.b. das Hans Eichel-Angebot)
« Letzte Änderung: März 13, 2014, 19:35:05 von stu »
“Never argue with a fool, onlookers may not be able to tell the difference” ~ Mark Twain

Offline sendlinger

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #32 am: März 13, 2014, 20:23:55 »
Ich habe ja auch kein Mitleid mit ihm. Gefängnis ist für mich einfach die falsche Strafe. Zahlen lassen und Vermögen einziehen fände ich einfach besser.

Die Verteidigungstrategie verstehe ich auch nicht. Eine Alibiselbstanzeige war das zweitdümmste was er machen konnte.

Offline grindeXxX

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #33 am: März 14, 2014, 11:11:44 »

Offline einEHCfan

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #34 am: April 19, 2014, 20:32:34 »
Ich bin vorgestern mal wieder, wie eigtl jeden Tag, an der JVA LL vorbeigefahren und hab heut lauthals lachen müssen, das ich noch mal ne extra Runde gefahren bin, damit ich das glaube...

Da steht eine Meute von ca. 40-50 Bayernfans vor der JVA und wollten sich wohl fotografieren lassen, als auf einmal 2 Streifenwagen vorfuhren und die Meute vetrieben hat.
Laut "BLÖD" waren wohl heute (oder gestern) wieder vereinzelt welche vor der JVA LL und wurden wieder vetrieben.
Wie doof kann man eigentlich sein?  :wallbash:

Sowas finde ich einfach beschämend und weiß nicht, was das soll. Irgendwann sollte doch gut sein, UH hat seine gerechte Strafe bekommen und sollte nun eigtl. in Ruhe gelassen werden.
Nur für diesen Verein: EHC RED BULL MÜNCHEN
Das beste was dem Münchner Eishockey hat passieren können!

Offline Miracle

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #35 am: April 23, 2014, 20:40:11 »
Das ist halt jetzt "heiliges Land"...  :))  :wallbash:

Offline stu

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #36 am: April 23, 2014, 23:05:55 »
wenn 60er dort Fotos machen, waere das vielleicht lustig,
bei Bayernfans kommt es mir ein bisschen dumm vor  >:D
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Offline TWX

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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #37 am: April 24, 2014, 08:25:44 »
Egal wer da Fotos macht hat an Vogel


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Re: Der Fall Ulli Hönes
« Antwort #38 am: April 24, 2014, 14:44:47 »
Egal wer da Fotos macht hat an Vogel


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danke.

 

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